Ines Vinkelau stammt aus dem Münsterland und studierte Gesang an der Musikhochschule Köln bei Prof. Klesie Kelly-Moog und in Berlin an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ bei Prof. Anna Korondi. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen mit Teresa Berganza, Júlia Várady, Marjana Lipovšek, Helen Donath, Claudia Eder, Kai Wessel und Janet Williams. Außerdem war sie 2018/19 Mitglied des Exzellenzprogramms BAROCK VOKAL der Musikhochschule Mainz.
Die junge Sopranistin ist Preisträgerin des Euregio Vocalistenconcours und wurde durch zahlreiche Stipendien gefördert, unter anderem vom Richard Wagner Verband, der Académie musicale de Villecroze, der Jungen Musikerstiftung, der Accademia Vivaldi Venezia (Fondazione Giorgio Cini) sowie der Sommerakademie Salzburg.
Gastengagements führten sie an verschiedene Theater in Deutschland, Italien, Schweiz und nach Österreich. In der Saison 2025/26 wird sie am Brandenburger Theater als Despina in Mozarts „Così fan tutte“ zu erleben sein, nachdem sie dort bereits in der Saison 2024/25 als Susanna in „Le nozze di Figaro“ zu erleben war.
In der Saison 2023/24 gab sie ihr Rollendebüt als Adele in Johann Strauss’ Operettenklassiker „Die Fledermaus“ am Staatstheater Meiningen unter der Leitung des Generalmusikdirektors Killian Farrell. 2023 sang sie zudem die Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ im Goethe-Theater Bad Lauchstädt im Rahmen des Festivals der Sprache unter der Schirmherrschaft von Edda Moser und der musikalischen Leitung von Matthias Foremny.
Am Pfalztheater Kaiserslautern debütierte sie in der Saison 2021/22 als Elvira in Rossinis „L’italiana in Algeri“ unter der Leitung von Daniele Squeo. Darüber hinaus übernahm sie die Partien Eurinda und Lucinda in Stradellas Oper „Moro per amore“ in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Mare Nostrum.
Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Theater Pforzheim, wo sie als Pepi in „Wiener Blut“ sowie als Najade in Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ zu hören war. Darüber hinaus gastierte sie am Landestheater Coburg, Theater Regensburg, Landestheater Niederbayern (Passau), Landestheater Eisenach, Mittelsächsischen Theater Freiberg, Theater Heilbronn, Schlosstheater Fulda, Stadttheater Schaffhausen, Scharoun Theater Wolfsburg, Palazzo Altemps in Rom, Auditorium del Parco in L’Aquila sowie am Stadttheater Neuburg.
Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Norina („Don Pasquale“), Sophie („Werther“), Gretel/Sandmann/Taumännchen („Hänsel und Gretel“), Frasquita („Carmen“), Amor („L’incoronazione di Poppea“), Bronislawa („Der Bettelstudent“) und Zerbine („Le Muletier“).
Neben ihrer Operntätigkeit widmet sich Ines Vinkelau intensiv dem Konzertfach und ist regelmäßig als Solistin in Konzerten und Oratorien zu erleben. Zu den Höhepunkten zählen ihr Debüt im Konzerthaus Berlin, die Uraufführung des Oratoriums „Luthers Träume“ von Siegfried Matthus mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der Leitung von Howard Griffiths sowie die Uraufführung des Liederzyklus „Lieb’ und Leben“ von Rainer Bischof im Schönberg Center Wien.