Biographie

Ines Vinkelau stammt aus dem Münsterland und studierte Gesang an der Musikhochschule Köln bei Prof. Klesie Kelly-Moog und in Berlin an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ bei Prof. Anna Korondi. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen mit Teresa Berganza, Júlia Várady, Marjana Lipovšek, Helen Donath, Claudia Eder, Kai Wessel und Janet Williams.

Ines Vinkelau, Sopran

Bereits während des Bachelor-Studiums sang sie am Theater Aachen. Die junge Sopranistin ist Preisträgerin des Euregio Vocalistenconcours und erhielt zahlreiche Stipendien, u.a. durch den Richard Wagner Verband (2016), die Académie musicale de Villecroze (2017), die Junge Musikerstiftung (2018/19), die Accademia Vivaldi Venezia/Fondazione Giorgio Cini (2019) und durch die Sommerakademie Salzburg (2015).

2018 wurde sie in das Exzellenzprogramm BAROCK VOKAL der Musikhochschule Mainz aufgenommen und ergänzte ihr Repertoire im Zuge dessen mit interessanten Projekten im Bereich der Alten Musik. Unter anderem sang sie die Partie des Amor in Monterverdis „L’Incoronazione di Poppea“ bei den Weilburger Schlosskonzerten unter der Leitung von Michael Schneider. Mit dem Barockensemble Mare Nostrum interpretierte sie 2021 gleich zwei Rollen (Eurinda, Lucinda) in Stradellas Oper „Moro per amore“. Aufgeführt wurde das Stück im Palazzo Altemps in Rom und in L’Aquila im Auditorio del Parco unter der Leitung von Andrea de Carlo.

Ines Vinkelau, Sopran

Am Pfalztheater Kaiserslautern gab Ines Vinkelau in der Saison 2021/22 ihr Hausdebüt als Elvira in Rossinis „L’Italiana in Algeri“ unter der musikalischen Leitung des Generalmusikdirektors Daniele Squeo. Weitere Engagements führten sie u. a. an das Theater Pforzheim, wo sie die Rolle der Pepi in Johann Strauss' Operette "Wiener Blut" und in Richard Strauss' Oper "Ariadne auf Naxos" die Najade gesungen hat. Die Spielzeit 2022/23 führte die Sopranistin an das Theater Freiberg, wo sie in Millöckers "Der Bettelstudent" die Rolle der Bronislawa dargeboten hat. Am Landestheater Niederbayern übernahm sie in der Saison 2020/21 die Rolle der Adele in Johann Strauss’ Operettenklassiker „Die Fledermaus“. Weitere Gastengagements führten die Sängerin an zahlreiche Theater, u. a. Theater Heilbronn, Landestheater Coburg, Schlosstheater Fulda, Stadttheater Schaffhausen, Scharoun Theater Wolfsburg, Stadttheater Neuburg, Opernloft Hamburg. In der neuen Spielzeit darf sie sich auf ihr Debüt als Papagena in Mozarts "Die Zauberflöte" freuen. Im Goethe-Theater Bad Lauchstädt, eingegliedert in das Festspiel der deutschen Sprache und unter der Schirmherrschaft von Edda Moser, wird Mozarts berühmteste Oper unter der Leitung von Matthias Foremny zur Aufführung gebracht.

Zu ihren weiteren Partien zählen unter anderem Norina (Don Pasquale), Gretel/Sandmann/Taumann (Hänsel und Gretel), Sophie (Werther) und Frasquita (Carmen).

Neben ihrer Operntätigkeit geht die Sopranistin einer regen Konzerttätigkeit nach. Einige Höhepunkte zeigen dabei ihr Debüt im Konzerthaus Berlin, die Uraufführung des Oratoriums "Luthers Träume" (Siegfried Matthus) mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Leitung: Howard Griffiths) und die Uraufführung des Liederzyklus "Lieb’ und Leben" (Rainer Bischof) im Schönberg Center Wien; Konzerte beim Festival RheinVokal und den Weilburger Schlosskonzerten. Mit ihrem Trio für Gesang, Trompete (Stefan Vörding) und Orgel (Giovanni Solinas) gestaltet sie regelmäßig Konzerte mit Repertoire von der Barockmusik bis zur Moderne.

In der zweiten Jahreshälfte darf sich die Solistin auf die Aufführung verschiedener geistlicher Werke freuen. Sie übernimmt den Sopranpart im "Lobgesang" von Mendelssohn-Bartholdy in der Benediktinerabtei Kornelimünster und singt im November das Requiem von Fauré beim 1. Internationalen Orgelfestival in Dülken. Kantaten zur Adventszeit erklingen im Dezember mit Ines Vinkelau als Sopranistin in Aachen Burtscheid.